Zur Zeit entsteht mit der Globalisierung der Wirtschaft ein verschärfter Wettbewerb in nahezu jedem Bereich.
Facility Management dient dazu alle Rationalisierungsreserven im Leistungsprozess zu mobilisieren.
Dazu wird mittels Facility Management eine Analyse und Optimierung aller kostenrelevanten Vorgänge rund um die Immobile und den Dienstleistungen erstellt.
Durch konsequente Umsetzung des Facility Management-Ansatzes lassen sich der Nutzen durch die Infrastruktur, insbesondere der Immobilien, erhöhen und der Aufwand reduzieren.
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Der Nutzen eines Gebäudes
Den menschen, die darin leben und arbeiten, ein höchstmaß an schutz und wohlbefinden zu geben sowie ihnen bestmögliche arbeitsbedingungen zur verfügung zu stellen.
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Der Aufwand eines Gebäudes
Sein Bedarf an Ressourcen: Zeit (für Planung, Errichtung, Unterhalt, Werterhaltung), Kapital, Menschliche Arbeitskraft, Natur (für Grundstück, Baustoffe, Energie).
Im Vordergrund steht die Erwirtschaftung eines finanziellen Erfolgs, der Rendite und die Erhaltung der Gebrauchs- und Funktionstauglichkeit der Immobilie. Aus der ganzheitlichen Betrachtung aller Aspekte im Lebenszyklus eines Gebäudesystems und der Nutzung aller Synergien lässt sich ein Mehrwert für Investor und Nutzer schaffen. Der Mehrwert entsteht qualitativ aus höherer Produktivität des Wertschöpfungs- und Werterhaltungsprozesses und quantitativ durch Kostenreduzierung. Zusätzlich ist eine flexible Anpassung an die Marktbedürfnisse, die sich in einer klaren Kundenorientierung widerspiegelt, realisierbar.
Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten steht die Folgekostenbetrachtung von Investitionsentscheidungen, Gemeinkosteneinsparungen insbesondere durch Schaffung von Kostentransparenz und verursachergerechte Abrechnung der Kosten, z.B. durch Prozesskostenrechnung, an erster Stelle. Durch Erkennen von Zusammenhängen und durch gezieltes Controlling (Kennwertermittlung, Benchmarking) lassen sich z.B. bei den Energie- und Instandhaltungskosten die Betriebskosten senken.
Umdenken erforderlich
Facility Management bedeutet einen interdisziplinären Denkansatz, Lösung komplexer Kommunikationsaufgaben, Teamarbeit, flexible und dynamische Organisationsstrukturen sowie den Bezug zum gesamten Lebenszyklus. Damit erfordert Facility Management zuerst ein Umdenken: die bisherige Organisation muss geändert werden; bislang erfüllte Aufgaben müssen anders als bisher erbracht werden.